Auf geht es

An einem Montag, im August, mit der Idee, die Lane B96 in Teilabschnitten ab zu fahren, mietete ich ein Auto, denn ein eigenes steht uns nicht zur Verfügung. Mit einem gemieteten Golf 8 und seinem Elektronik- Fetisch, fuhren wir von Dresden in das Zittauer Gebirge. Mit ihm wollten wir diese Fernverkehrsstrasse erobern.

Wir ( Meine Kinder und ich ) wollten mit der Reise nicht nur diese Route abfahren, sondern das interessante Umfeld anteilig kennen lernen. Etwas später, als geplant erreichten wir unser Ziel, Johnsdorf im Zittauer Gebirge.

Auf Grund der kurzen Zeit, entschieden wir uns, einen Rundweg zu wandern, um einen Überblick dieses Berglandes zu erhalten. Somit ging es mit Rucksack, Kamera und Motivation für 2,5 h los.

Überraschend war, dass wir den “Märchenweg” im Umfeld des “Steinernen Zoos” entdeckten, mit kleinen Figuren aus Holz und ihrer Bedeutung im “Märchenwald”.

Wurzelzwerg

Einfache Ausschilderung, mit etwas Überlegung, ermöglichten eine familienfreundlichen Entdeckungsreise. Die Besonderheit des Revieres, eine Kombination von ehemaligen Vulkanen, Sandsteinformationen und hügeliger Ebene konnten wir auf verschiedenen Aussichten beobachten.

 

Die Idylle aus Wäldern, Felsen in phantasievollen Tier-Portraits sowie die renovierten Umgebindehäuser bleiben in Erinnerung.

Nach dieser Wanderung schauten wir online nach einer Unterkunft aus. Es sollte nicht unbedingt ein Hotel sein, Campingplatz oder noch ein günstiges Appartement wäre uns gelegen. Die angebotenen kurzfristigen Offerten, zeigten uns, es sind noch Ferien. Doch dann entdeckten wir ein besonderes Angebot, mit der Option zu campen. Ohne zu zögern kontaktierten wir den Übernachtungsanbieter. Nach ca. 10 min Fahrzeit gelangten wir an den Bauernhof, und schwupps erhielten wir hier einen Stellplatz für die erste Nacht auf unserer Reise auf der Lane B 96.

Es war für die Kids ein Erlebnis, Weiden und Wälder, Kühe und Ziegen, frische Luft und kühler Abend, nächtlicher Firmament mit unzähligen Sternen, Aufbauen und Einrichten, Kochen und Essen, Schlafen und Träumen. Der Duft des Landes umgab uns jeden Moment des Aufenthaltes.

Mit der Bestellung frischer Brötchen für das Frühstück und einem kleinen Ausflug nach dem Abendbrot und der Entdeckung kleiner Kröten am Wegesrand, freuten wir uns nach dieser Pause auf den kommenden Tag.

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