Am Nachmittag gegen 15 Uhr sollte ich meinen gebuchten VAN abholen. Für einen vorzeitigen Termin hätte ich zusätzlich noch eine Gebühr bezahlen müssen.
Somit war ich eher da, konnte ab 15:00 von der Station abreisen.
Schnell nach Hause, vorbereitete Utensilien, Lebensmittel, Wäsche und Übernachtungsmaterial verstaut, nach ca. 30 min ging es los. Langsam, Großstadtverkehr nach Arbeitsschluss. Zeit verloren.
Doch - Ich habe Urlaub.
Unterwegs schnell noch Wasser gekauft.
Auf der B6 ging es über Bischofswerda in Richtung Bautzen, über Nebenstrassen nach Neugersdorf über Leutersdorf mit Pause, da mir ein impossantes Kirchgebäude in den Blickwinkel kam, nach Großschönau zu meinem ersten Spot - Saalendorf.
Es gibt hier einen coolen Camping - Caravanplatz, doch die Saison ist noch nicht eröffnet.
Somit suchte ich mir einen Spot, unterhalb der Lausche am Waldrand. Es gibt in Waltersdorf einen Parkplatz, wo man im Notfall auch stehen könnte.
Den Spot hatte ich schon bei unserer ersten Reise gesehen, jedoch bei einer kleinen Wanderung.
Rückwärts geparkt, Abendbrot gestaltet...Nebel kam auf.
Laut Wetterbericht am kommenden Tag Sonne. Somit war die Idee, als erstes auf dem Roadtrip den Gipfel der Lausch zum Sonnenaufgang zu betreten.
Der Vollmond blinzelte durch den Wald. Ein gutes Zeichen?
Vier Uhr klingelte der Wecker, -2°C Nebel mit Sichtweite unter 30 m.
Das wird wohl nix, somit in den Schlafsack und die 2. Runde der Nacht begonnen.
Gegen 07:30 klingelte wieder der Wecker. Aufstehen, Frühstück, packen.
Mit dem VAN nach Waltersdorf. Die Lausche war nicht zu erkennen, alles noch in der Nebeldecke verhüllt.
Ein Ziel eben im Sommer.
Somit begann ich meine Reise auf der Bundesstrasse B96, alias Lane B96 gen Norden.
Auf dem Weg nach Zittau löste sich der Nebel und die warmen Sonnenstrahlen erhellten die Umgebung und ließ die Temperatur steigen.
Über die Tage der Reise begleitete mich jene Goddess.
Wenn Engel reisen!
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