Landmarken

Veröffentlicht am 30. März 2025 um 16:17

Landmarken sind 'weithin sichtbare Punkte an der Küste, wie Hügel, Kirchtürme die für die Navigation in der Luft- und Schifffahrt benutzt werden'.

Auch im Binnenbereich sind nun solche topographischen Wahrzeichen dokumentiert.

Als erstes fuhr ich zu einem Kletterfelsen. Klettern im Lausitzer Seenlandschaft? Ja, dies ist möglich. Ich hatte schon einmal darauf hingewiesen. Als Tourguide lernt man verschiedene Personen kennen. Somit ergab sich, daß der Initiator jenes 'Kletterparadieses' mit mir auf Tour war.

Es blieb mir somit nicht anderes übrig, als jenen 'Felsen' mit einer Höhe von aktuell 19 m selbst zu besuchen. Da er in der Peripherie der Bundesstraße B96 sich befindet, sollte ein kurzer Abstecher dies befriedigen. Navi an, los ging's. Naja, zuerst fuhr ich in die falsche Richtung, irgendwie, doch ich gab nicht auf.

Weit sichtbar, könnte ich den Felsen dann in den Nachmittagsstunden aus dem Blickwinkel entdecken.

Etwas später als geplant, parkte ich dann an dem Fußballfeld des ansässigen Vereins. In dem Gelände befindet sich nun diese besondere Landmarken für Kletterer aus der näheren und weiteren Umgebung. Eine Familie teilte den Enthusiasmus eines jungen Kletteres. Um den Felsen befinden sich weiter Boulder - Wände.

Verschiedene Schwierigkeitsgrade ermöglichen den Aufstieg zum 'Summit'. der Landmarke Sedlitzer Turm.

Die 'Heilige Barbara' krönt diese Felsformationen. Eine Anlehnung an die Barbarine in der Sächsischen Schweiz.

Nach einem Wendemanöver fuhr ich danach zur zweiten Landmarke, der Rostige Nagel.

Auf einer langen Nebenstraße gelangt man am Ende in das Areal, am Sornoer Kanal, die Verbindung zwischen dem Sedlitzer See und dem Geierswalder See. An jenem befindet sich auch Campingplätze bzw. Standorte für einen Caravan.

Es ist ein markantes Ausflugsziel, denn ein ganz paar Besucher bevölkerten diese Ziel. Das Fahrzeug kann man rechseitig der Einfahrt parken, momentan kostenfrei. Wer spät anreist, könnte mit sein VAN o Camper auch hier übernachten und den Sonnenuntergang bzw. Sonnenaufgang auf dem Aussichtsturm erleben.

Dieser Turm ist mit seiner Plattform ca. 30 m hoch. Er wurde aus 111 Tonnen Cortenstahl 2008 errichtet. Seine Preisverleihungen sind negativ als auch positiv. Einzigartig!

Mit der Rekultivierung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz entstand die Lausitzer Seenlandschaft. Dieser Turm ermöglicht, neben anderen Aussichten, den Blick in das Umfeld dieser ehemaligen Tagebaue. Es lohnt sich!

Nachdem Aufstieg fuhr ich über die Doerrwalder Mühle, ein Veranstaltungs - Refugium. Die Olsenbande lud zu einer Dinnershow ein, doch ich nahm nicht teil. Der Weg führte bewusst nach Wannichen

 

 

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